Vor einer Woche holte die Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg bei der Feuerwehr-Weltmeisterschaft in Eisenstadt den Weltrekord beim Löschangriff sowie den vierten Platz in der Wertung A. Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war es „eine Herzensangelegenheit, zu diesem Erfolg persönlich zu gratulieren“, sagte sie am gestrigen Montagnachmittag, als sie den erfolgreichen Feuerwehrkameraden die Dank- und Anerkennungsurkunde des Landes Niederösterreich überreichte.
„28,07 Sekunden - das ist eine kurze Zeit, aber eine Zeit, die ewig in Erinnerung bleiben wird. Damit habt ihr den Weltrekord beim Löschangriff aufgestellt. Damit habt ihr Feuerwehrgeschichte geschrieben und ganz Niederösterreich stolz gemacht“, so die Landeshauptfrau. Eine solche Erfolgsgeschichte sei das Ergebnis harten Trainings, unglaublicher Disziplin und des unermesslichen Einsatzes jedes Einzelnen, sagte sie.
Mikl-Leitner unterstrich außerdem: „Das Vertrauen der Bevölkerung erhält man aber nicht innerhalb von 28,07 Sekunden, sondern dann, wenn man 365 Tage im Jahr an der Seite der Menschen steht und immer dort Hilfe und Unterstützung gibt, wo diese gebraucht wird.“ Gerade in Niederösterreich wisse man den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren zu schätzen, erklärte sie und erinnerte unter anderem an die Einsätze beim Hochwasser 2024, aber auch an die aktuelle Situation, in der nicht nur viele Teile Europas, sondern auch Niederösterreichs mit Wald- und Wiesenbränden zu kämpfen haben. Die Landeshauptfrau dankte „den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die zur Stunde im Einsatz sind“, und appellierte gleichzeitig an die Bevölkerung, achtsam zu sein, „denn der kleinste Funken kann großen Schaden anrichten.“
Den Gratulationen zum Weltrekord bei der Feuerwehr-WM schloss sich auch Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner an. Stolz zeigte sich der Kommandant der FF Johannesberg Ruper Bauer: „Ich bin auf diese Jungs aber nicht nur als Wettkämpfer stolz, sondern vor allem als Kollegen, die im Einsatz alles geben.“
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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratulierte der Wettkampfgruppe der FF Johannesberg zum Erfolg.

Die „Weltrekord-Wettkampfgruppe“ der FF Johannesberg mit (hinten stehend v.r.n.l.) Markus Rauchecker (Leiter Verwaltungsdienst), Alexander Pawlik (Kommandant-Stv.), Mateusz Fryn (Bezirksfeuerwehrkommandant St. Pölten), Kommandant Rupert Bauer, Landtagsabgeordnete Doris Schmidl, Bürgermeister Harald Lechner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und (li. außen) Nationalratsabgeordneter Fritz Ofenauer.

Die Weltrekord-Zeit von 28,07 Sekunden im Löschangriff der FF Johannesberg wurde auch für die Ewigkeit festgehalten.
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