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19.06.2026 | 09:32

Niederösterreich entwickelt digitale Bildung konsequent weiter

LH Mikl-Leitner/LR Teschl-Hofmeister: Niederösterreich setzt auf Vernetzung und Austausch

Niederösterreich setzt den nächsten Schritt, um Digitalisierung und Schule noch stärker miteinander zu vernetzen. Unter dem Titel „Bildung vernetzt. Digitalisierung bewegt Schule“ startet ein neuer Schwerpunkt der Geschäftsstelle für Digitalisierung und Innovation des Landes NÖ. Der Schwerpunkt knüpft an die Anfang Juni präsentierte KI-Strategie des Landes Niederösterreich an. Diese verfolgt das Ziel, digitale Kompetenzen und verantwortungsvollen Technologieeinsatz breit zu verankern. Besonders im Bildungsbereich ist entscheidend, dass Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte neue Technologien kritisch einordnen und verantwortungsvoll nutzen können.

„Mit unserer KI-Strategie stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Gerade in der Bildung ist es entscheidend, junge Menschen auf den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien vorzubereiten. Deshalb setzen wir auf Vernetzung, Wissenstransfer und den Austausch bewährter Praxis, um die digitale Bildung in Niederösterreich weiter zu stärken und die Zusammenarbeit aller Partnerinnen und Partner im Bildungsbereich zu fördern,“ so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

In Niederösterreich gibt es bereits eine breite Basis an Angeboten für Schülerinnen und Schüler sowie Pädagoginnen und Pädagogen mit Weiterbildungs-, Beratungs- und Vernetzungsformaten, die die digitale Bildung im Schulalltag unterstützen. Ergänzend dazu machen das Haus der Digitalisierung in Tulln und das Science Center Niederösterreich neue Technologien praxisnah erlebbar. Im NÖ Science Lab können Schulklassen, Jugendliche und Familien digitale Anwendungen wie 3D-Druck, Virtual Reality, Augmented Reality, Coding, Robotik oder Künstliche Intelligenz ausprobieren. Mit digiBILDUNG sollen diese und andere bestehenden Aktivitäten noch sichtbarer gemacht, noch stärker miteinander vernetzt und so gemeinsam weiterentwickelt werden.

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unterstreicht: „Unsere Schulen leisten bereits heute viel, wenn es darum geht, digitale Kompetenzen zu vermitteln und junge Menschen im verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien zu stärken. Mit dem Digitalisierungs-Schwerpunkt wollen wir gute Beispiele vor den Vorhang holen, erfolgreiche Ansätze sichtbar machen und den Austausch zwischen den Beteiligten stärken. Entscheidend ist, dass digitale Bildung pädagogisch sinnvoll eingesetzt wird und Lehrkräfte bestmöglich unterstützt werden.“

Der Schwerpunkt digiBILDUNG ist für die Jahre 2026 und 2027 angelegt. Ziel ist es, bestehende Initiativen und Angebote im Bereich Digitalisierung und Schule in Niederösterreich noch besser sichtbar zu machen, die Zusammenarbeit der beteiligten Akteurinnen und Akteure zu stärken und den Austausch bewährter Praxisbeispiele zu fördern. Die Geschäftsstelle für Digitalisierung und Innovation des Landes NÖ begleitet diesen Prozess als Vernetzerin und Koordinatorin. Aufbauend auf den eingebrachten Erfahrungen und Ideen sollen bestehende Stärken gezielt genutzt, Synergien zwischen den beteiligten Organisationen gestärkt und der Wissenstransfer innerhalb des niederösterreichischen Bildungsbereich weiter gestärkt werden.

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