Am gestrigen Donnerstag nahm Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gemeinsam mit Würth-Österreich-CEO Michael Hempt und Wirtschaftskammer-Niederösterreich-Präsident Wolfgang Ecker den Spatenstich für die Erweiterung des Logistikstandorts von Würth in Böheimkirchen vor. Würth investiert 20 Millionen Euro, stärkt damit den Standort und schafft eine Logistikdrehscheibe für Osteuropa.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte dazu: „Heute ist ein wahrlich großer Tag, aber nicht nur für die Firma Würth, sondern für die Gemeinde Böheimkirchen und für ganz Niederösterreich. Ein Baustart wie dieser ist etwas ganz Besonderes. Er steht für wichtige Investitionen und damit für die beste Zukunft unserer Kinder. Was Niederösterreich auszeichnet, sind unsere starken Unternehmen und die klaren Signale, die mit Investitionen wie jener von Würth gesetzt werden.“ Der Zubau sei ein starkes Zeichen für die lebendige Wirtschaft – gerade in sehr herausfordernden Zeiten. Mikl-Leitner weiter: „Trotz aller Herausforderungen wird hier investiert, weil wir vorne mit dabei sein wollen. Diese Investition zeigt auch, dass Niederösterreich ein starker Standort ist – getragen von leistungsfähigen Unternehmen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, habe man seitens des Landes Niederösterreich gemeinsam mit über 200 Expertinnen und Experten die neue „Wirtschaftsstrategie 2030+“ auf den Weg gebracht, informierte die Landeshauptfrau. „Für uns heißt das ganz konkret: weiter in Infrastruktur investieren, Wissenschaft und Forschung fördern, Bürokratie abbauen, die Verwaltungsreform umsetzen sowie auf Digitalisierung und ökologische Maßnahmen setzen“, unterstrich sie.
Von einem „ganz großen Zeichen für die Wirtschaft“ sprach Wirtschaftskammer-Niederösterreich-Präsident Wolfgang Ecker und betonte: „In der aktuellen herausfordernden Zeit 20 Millionen Euro in Niederösterreich zu investieren, das zeigt, dass Niederösterreich ein attraktiver Standort ist.“ Durch die Erweiterung entstehe hier nicht nur eine Drehscheibe für Österreich, sondern für ganz Osteuropa. Er kenne die Firma Würth schon lange und „kann bestätigen, dass hier Qualität und Kundenbetreuung im Mittelpunkt stehen. Ich sage Danke für diesen mutigen Schritt – ich bin mir zu 1.000 Prozent sicher, dass er sich rechnen wird.“ Abschließend wünschte er weiterhin viel Erfolg und zeigte sich erfreut, einen „so erfolgreichen Betrieb in Niederösterreich“ zu haben.
Würth-Österreich-CEO Michael Hempt sagte: „Wenn wir genau hinschauen, ist es weit mehr als der Start eines Bauprojekts. Wir leben in einer Zeit, in der vieles unsicher geworden ist: Sicherheit, Wohlstand und Verlässlichkeit erscheinen aber oft selbstverständlich. Der Spatenstich soll daher ein ermutigendes Zeichen für Zukunftsvertrauen und Handlungsfähigkeit sein. Er zeigt: Wir ziehen uns nicht zurück, wir warten nicht ab, sondern wir gestalten Zukunft.“ Hempt unterstrich zudem, dass nicht die „billigste Lohnstunde, sondern die beste Gesamtleistung für diesen Zubau entscheidend war.“ Würth Österreich investiert 20 Millionen Euro in die Erweiterung und vergrößert den bestehenden Standort um eine Nutzfläche von 10.756 Quadratmetern. Auch aus Nachhaltigkeitssicht sei das Projekt zentral: Bereits vor Baubeginn wurden 188 Geothermie-Sonden für eine erneuerbare Energieversorgung des Standorts gesetzt.
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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte beim Spatenstich: „Diese Investition zeigt, dass Niederösterreich ein starker Standort ist.“
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