Projekte zur Allgemeinen Schutzgebietsbetreuung in den NÖ Europaschutzgebieten

Ziel:

Die Schutzgebietsbetreuung in den einzelnen Europaschutzgebieten verfolgt das übergeordnete Ziel, geschützte Lebensräume und Arten zu sichern, zu entwickeln oder wiederherzustellen. Konkret bedeutet dies, den Handlungsbedarf aufzuzeigen, praktikable und nachhaltige Umsetzungsstrategien zu entwickeln und diese schließlich mit effektiven Naturschutzmaßnahmen zur Umsetzung zu bringen. Sie baut dabei auf fundierte Fach- und Gebietskenntnis und auf die Zusammenarbeit mit den Landnutzern und sonstigen Akteuren vor Ort. Fachberatung, Bewusstseinsbildung und Netzwerkarbeit stellen dabei wichtige Aktivitäten dar, welche die Akzeptanz für die Naturschutzarbeit im Europaschutzgebiet erhöhen und die Voraussetzung für eine effiziente und breit mitgetragene Maßnahmenumsetzung schaffen.


Erwartete Ergebnisse und Nutzen:

  • Der Wissensstand zu den Schutzgebieten ist umfassend und wird aktuell gehalten. Evidenz über den Zustand von Lebensräumen und Arten ist gegeben.
  • Der Handlungsbedarf wird in Jahresarbeitsprogrammen und mittelfristigen Aktionsplänen festgehalten, so dass ein zielgerichtetes Vorgehen und die Herleitung wirkungsvoller Umsetzungsprojekte garantiert ist.
  • Lösungsansätze für praktikable und nachhaltige Modelle und Strategien für Gebietsmanagement und Maßnahmenumsetzung werden gemeinsam mit Akteuren vor Ort konsequent weiterentwickelt.
  • Die Schutzgebietsbetreuung wird als verlässliche Anlaufstelle für naturschutzbezogene Anfragen mit Bezug auf Europaschutzgebiete und bei der Initiierung von naturschutzrelevanten Projekten wahrgenommen.
  • Durch zielgruppenspezifische Formate (z. B. Einzelberatungen, Vorträge, Exkursionen, Freiwilligeneinsätze, Regionsstammtisch, Gemeindegespräche) sowie durch Informationsmaterial und Pressearbeit wird Bewusstsein über Bedeutung und Nutzen der Schutzgebiete geschaffen und die Akzeptanz für die Belange des Naturschutzes erhöht.
  • Das Netzwerk an Akteurinnen/Akteuren und Freiwilligen zur Mitwirkung in der Schutzgebietsbetreuung wird kontinuierlich ausgebaut.
  • Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch innerhalb des Betreuungsnetzwerkes garantiert einen durchgängigen Informationsfluss, eine gemeinsame Zielerkenntnis und Zielverfolgung, schärft Zuständigkeiten, optimiert Abläufe und stellt somit einen effektiven und effizienten Mitteleinsatz sicher.


Folgende Projekte werden im Programm LE 23-27 umgesetzt: 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Weinviertler Klippenzone 2024 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Thayatal bei Hardegg 2024 – 2027 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Westliches Weinviertel 2024 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet March-Thaya-Auen 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Pannonische Sanddünen 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Hundsheimer Berge 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Bisamberg 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Nordöstliche Randalpen 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Kamp- und Kremstal 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Wachau 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung und Modellentwicklung zum Wiesenerhalt im Europaschutzgebiet Wienerwald-Thermenregion 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Waldviertler Teich-, Heide- und Moorlandschaft 2025 – 2026 

Schutzgebietsbetreuung Europaschutzgebiet Feuchte Ebene - Leitauauen 2025 – 2026


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Ihre Kontaktstelle des Landes für Naturschutzprojekte

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Naturschutz
Landhausplatz 1, Haus 16 3109 St. Pölten E-Mail: post.ru5@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 15237

Letzte Änderung dieser Seite: 26.3.2026
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