Gleich drei Feuerwehren in der Stadtgemeinde Gloggnitz investieren in ihre Zukunft und in die Sicherheit der Bevölkerung: Die Feuerwehr Gloggnitz plant einen umfassenden Neubau, die Feuerwehr Gloggnitz-Stuppach erweitert ihr bestehendes Haus durch einen Um- und Zubau, und die Feuerwehr Weißenbach wird die Fassade ihres Gebäudes sanieren. Für alle drei Projekte gab es am Dienstag eine Unterstützungszusage durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs im NÖ Landhaus wurden gemeinsam mit Bürgermeister René Blum, LAbg. Hermann Hauer, VP-Gemeindeparteiobmann Gerald Koloc sowie den Feuerwehrkommandanten Thomas Rauch und Matthias Köpf die Details erörtert und die nächsten Schritte abgestimmt.
Das größte Vorhaben ist der Neubau des Feuerwehrhauses in Gloggnitz. Die dortige Feuerwehr zählt zu den besonders stark geforderten Einsatzorganisationen– mit zuletzt mehreren hundert Einsätzen pro Jahr und einem breiten Spektrum an Aufgaben, das von klassischen Brand- und technischen Einsätzen bis hin zu Spezialaufgaben reicht. Im Zusammenhang mit dem Semmering-Basistunnel übernimmt sie zusätzlich hochspezialisierte Aufgaben im Bereich der Tunnelsicherheit sowie im Katastrophen- und Schadstoffeinsatz.
Mit dem Neubau entsteht daher eine moderne Einsatzzentrale, die den gestiegenen Anforderungen gerecht wird: Neben großzügigen Fahrzeughallen und funktionalen Einsatzbereichen sind auch zeitgemäße Umkleide- und Hygienebereiche, Schulungsräume sowie Infrastruktur für Feuerwehrjugend und Einsatzvorbereitung vorgesehen.
Auch bei der Feuerwehr Gloggnitz-Stuppach ist der Handlungsbedarf groß: Das bestehende Feuerwehrhaus besteht derzeit im Wesentlichen nur aus einem einzigen Raum ohne die erforderlichen Neben- und Funktionsbereiche.
Mit dem geplanten Um- und Zubau werden nun dringend notwendige Einrichtungen wie getrennte Umkleide- und Sanitärräume, ein Schulungsraum, ein Bereich für die Feuerwehrjugend sowie Werkstätten und Lagerräume geschaffen.
Die Feuerwehr Weißenbach wiederum setzt mit der Sanierung ihrer Fassade – passend zum 140-jährigen Bestandsjubiläum – ein wichtiges Zeichen für den Erhalt ihrer Infrastruktur.
Alle drei Projekte zeichnen sich durch ein starkes ehrenamtliches Engagement aus: Die Feuerwehrmitglieder werden sich mit erheblicher Eigenleistung einbringen, wie die Kommandanten versicherten.
„Auf unsere Feuerwehren können wir uns immer verlassen – bei Tag und bei Nacht, zu jeder Uhrzeit und bei jeder Witterung. Sie sind da, wenn andere Hilfe brauchen, und sie übernehmen Verantwortung – freiwillig, mit großem Engagement und mit beeindruckender Professionalität“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Gerade in einer Region wie Gloggnitz mit ihren besonderen Herausforderungen – von der Verkehrsinfrastruktur bis hin zu neuen sicherheitstechnischen Anforderungen – sei eine moderne und schlagkräftige Feuerwehr unverzichtbar: „Die Aufgaben unserer Feuerwehren werden vielfältiger und anspruchsvoller. Deshalb müssen auch die Rahmenbedingungen Schritt halten. Moderne Feuerwehrhäuser sind nicht nur Gebäude – sie sind die Grundlage dafür, dass Einsätze rasch, effizient und vor allem sicher abgewickelt werden können.“
Abschließend hielt die Landeshauptfrau fest: „Mir ist wichtig, dass wir in Niederösterreich ein verlässlicher Partner für unsere Feuerwehren sind. Denn wer sich Tag für Tag für andere einsetzt, soll sich auch darauf verlassen können, dass wir hinter ihm stehen. Es geht um die Sicherheit unserer Landsleute – und um die beste Zukunft für unsere Kinder.“
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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Bürgermeister Rene Blum, LAbg. Hermann Hauer und Feuerwehrkommandant Thomas Rauch.

Von links nach rechts: VP-GPO Gerhard Koloc, Kdt. Matthias Köpf, Bürgermeister Rene Blum, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LAbg. Hermann Hauer.

Von links nach rechts: VP-GPO Gerhard Koloc, Kdt. Thomas Rauch, Bürgermeister Rene Blum, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LAbg. Hermann Hauer.
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