29.05.2026 | 09:36

20 Jahre Barock Festival St. Pölten

„Die Umarmung der Welt“ ab 10. Juni

Mit einem ebenso festlichen wie vielseitigen Programm feiert das Barock Festival in St. Pölten heuer sein 20-jähriges Bestehen. Unter der künstlerischen Leitung des Countertenors Alois Mühlbacher spannt das Festival unter dem Titel „Die Umarmung der Welt“ von Mittwoch, 10., bis Samstag, 20. Juni, in insgesamt 13 Veranstaltungen mit Konzerten, Literatur, Tanz und Kunst sowie Rückblicken auf die zwanzigjährige Geschichte einen weiten Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen verschiedenen Kunstdisziplinen.

Den Auftakt bildet am Mittwoch, 10. Juni, ab 19.30 Uhr ein interdisziplinärer Kunst-Abend mit Musik im Löwinnenhof, ehe am Donnerstag, 11. Juni, ab 19.30 Uhr mit „AEIOU“ im Dom zu St. Pölten offiziell eröffnet wird: Alois Mühlbacher und das Ensemble Pallidor unter der Leitung von Franz Farnberger widmen sich dabei mit Werken von Antonio Caldara, Johann Caspar von Kerll, Kaiser Joseph I. u. a. der Sakralmusik der kaiserlichen Hofkapelle.

Am Samstag, 13. Juni, folgt ab 18 Uhr im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Stadler, Intendant Alois Mühlbacher und dem „baroqueblockbuster“-Influencer Constantin Pelka über 20 Jahre Festivalgeschichte, neue Zugänge zur Barockmusik und ihre Vermittlung an ein junges, digitales Publikum. Am selben Abend erklingt ab 20 Uhr im Dom das Jubiläums-Festkonzert mit der Cappella Nova Graz unter der Leitung von Otto Kargl, die geistliche Musik von Johann Sebastian Bach in einen Dialog mit Werken des erst kürzlich verstorbenen Komponisten Thomas Daniel Schlee treten lässt.

Um die musikalisch-literarische „Umarmung der Welt“ geht es dann am Dienstag, 16. Juni, ab 19.30 Uhr in der Ehemaligen Synagoge, wo die Mezzosopranistin Hannah Fheodoroff und der Pianist Helmut Deutsch von Henry-Purcell-Bearbeitungen Benjamin Brittens bis zu Franz Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler barocken Linien im romantischen Lied nachspüren, während Mavie Hörbiger literarische Texten aus verschiedenen Epochen liest. Weiter geht es in der Ehemaligen Synagoge am Mittwoch, 17. Juni, mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro, das gemeinsam mit dem Blockflötisten Max Volbers die „Wunderkammer“ Georg Philipp Telemanns öffnet, sowie am Donnerstag, 18. Juni, mit der Mezzosopranistin Lea Desandre und dem Jupiter Ensemble unter Thomas Dunford, die unter dem Titel „With Darkness Deep“ Georg Friedrich Händels englische Oratorien zur Aufführung bringen; Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Das Auditorium am Campus Grillparzer wird am Freitag, 19. Juni, ab 15 Uhr zum Schauplatz des „Wolkentöne“-Konzerts, das Familien mit Kindern zwischen einem Jahr und fünf Jahren Musik, Tanz und Bewegung aus der Barockzeit spielerisch erfahrbar macht. Am Abend des 19. Juni geht es mit Kompositionen von François Couperin, Georg Philipp Telemann und Antonio Vivaldi um „Die Faszination des Fremden“. Das Konzert des Ensembles Castor unter der Leitung von Petra Samhaber im Sommerrefektorium startet um 19.30 Uhr.

Der letzte Festivaltag am Samstag, 20. Juni, steht dann ganz im Zeichen Johann Sebastian Bachs: Ab 16 Uhr lädt ein Barocktanz-Workshop am Domplatz zum Mitmachen ein, bevor eine Diskussion in der Ehemaligen Synagoge ab 18.30 Uhr dem „Phänomen Bach“ nachspürt. Das Finale bilden hier ab 19.30 Uhr das Konzert „Bach – Anfang und Ende“ mit weltlichen Kantaten und Orchestermusik in der Interpretation der Wiener Akademie unter Martin Haselböck bzw. ab 22 Uhr im Cinema Paradiso eine „Barocklounge 3.0“ mit Mira Lu Kovacs, Georg Forstreiter sowie den DJs Lichtfels und Meltosh aka Andi Fränzl und Meltem Erisöz-Richter.

Karten unter 02742/333-2600, e-mail karten@st-poelten.gv.at und www.close2fan.com; nähere Informationen und das detaillierte Programm unter www.barockfestival-stp.at.

Rückfragen & Information

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Rainer Hirschkorn Telefon: 02742/9005-12175
E-Mail: presse@noel.gv.at

Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

© 2026 Amt der NÖ Landesregierung