21.09.2020 | 13:37

Finale Furioso für das Allegro Vivo Festival

Mit Leichtigkeit und Humor ins nächste Festivaljahr

Mit dem Abschlusskonzert am 20. September in Stift Altenburg ging für das Allegro Vivo Festival eine außergewöhnliche Saison zu Ende. Trotz der zahlreichen Herausforderungen zieht das Festival eine sehr positive Bilanz: „Kultur erlebbar zu machen ist in diesem Jahr wichtiger denn je. Die Leidenschaft in der Musik und die Begegnung aller Generationen hat uns Kraft gegeben, das Waldviertel auch in der 42. Saison zum Erklingen zu bringen, die Freude und Dankbarkeit war bei allen Beteiligten spürbar und fühlbar“, so Vahid Khadem-Missagh, der künstlerische Leiter. Geschäftsführer Nikolaus Straka ergänzt: „Durch ein klares Präventionskonzept ist es gelungen, vom ersten Tag an Vertrauen aufzubauen. Natürlich war auch der Zeitraum des Festivals ideal und unter den rund 300 Musikerinnen und Musikern, den 200 Teilnehmern der Allegro Vivo Sommerakademie sowie den rund 3.500 Besuchern sind alle gesund geblieben.“

So wurde auch das Abschlusswochenende von 18. bis 20. September in Stift Göttweig, Schloss Weitra und Stift Altenburg zu einem unvergesslichen Höhepunkt eines Festivals unter speziellen Vorzeichen. Die Academia Allegro Vivo spielte unter Vahid Khadem-Missagh mit viel Virtuosität und Leidenschaft und bedankte sich musikalisch beim treuen Allegro Vivo Publikum mit Maurice Ravels „Tzigane“ und Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ in der Fassung für Orchester. Ö1 überträgt das Abschlusskonzert aus Stift Altenburg am Dienstag, 6. Oktober, um 14.05 Uhr.

Von 7. August bis 20. September dauerte dieser leidenschaftliche Musiksommer, der auch wieder zahlreiche Stars ins Waldviertel brachte. Elisabeth Leonskaja spielte „Auserlesenes“ mit Patrick Demenga und Vahid Khadem-Missagh in Stift Altenburg. Ebendort verliehen Künstler wie Sophia Jaffé, Wen-Sinn Yang, Christian Altenburger, Troels Svane und Tanja Becker-Bender den altehrwürdigen Mauern des Stiftes internationales Flair. Das Konzert „Gassenhauer“ mit Lilya Zilberstein, Matthias Schorn und László Fenyö bewies, was musikalische Harmonie bewirken kann, wenn Musik zur gemeinsamen Sprache wird. Zum Abschlusskonzert präsentierte Vahid Khadem-Missagh das Leitthema für das nächste Jahr: „Nach einem Jahr voller Krisen, Schwierigkeiten und Herausforderungen wollen wir 2021 die positiven, heiteren Seiten des Lebens hervorstreichen. In diesem Sinne wird Allegro Vivo 2021 von 6. August bis 19. September unter dem Motto ,Humoresque‘ stehen.“

Nähere Informationen unter 02982/4319 und www.allegro-vivo.at.

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