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Katastrophenschutz


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Katastrophenschutz
in Niederösterreich

TETRON Digitalfunk NÖ geht in Betrieb
Pernkopf: Land investiert in Sicherheit für Bevölkerung

10.000 Funkgeräte in NÖ schon im Einsatz - Modernes Funknetz für NÖ Einsatzkräfte


Das neue Netz wird von LR Dr. Pernkopf und dem Generaldirektor für öff. Sicherheit Dr. Herbert Anderl gemeinsam mit den Landeskommandanten der NÖ Blaulichtorganisationen in Betrieb genommen
Foto: NLK Johann Pfeiffer

Am 28. April 2010 hat der für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf das neue Tetron Digitalfunknetz für NÖ offiziell in Betrieb genommen. Somit wird ein weiterer Meilenstein in der NÖ Sicherheitspolitik gesetzt. Kostenpunkt für die Errichtung der Standorte des neuen Netzes: 35 Millionen Euro, wovon 29 Millionen vom Land Niederösterreich und sechs Millionen Euro vom Bund aufgebracht wurden. 

Die Systemtechnik wird generell vom Bund finanziert.

„Das Land Niederösterreich investiert in die Sicherheit der Bevölkerung. Wir erwarten uns von dem neuen System eine noch bessere Zusammenarbeit der Behörden und der Organisationen bei der Bewältigung von Gefahrensituationen, von dem auch jeder einzelne Bürger, wenn er in eine Notsituation gerät, profitieren wird", betonte Pernkopf. 

Medizinische Notfälle, Verkehrsunfälle, Großbrände und Hochwasser haben eines gemeinsam, sie stellen die Betroffenen, aber auch die HelferInnen vor große Herausforderungen. Ein wichtiges Element bei der Bewältigung derartiger Extremsituationen ist aber eine funktionierende Kommunikation zwischen den Hilfskräften.

Damit dies auch weiterhin in Niederösterreich gewährleistet ist, wurde seit 2006 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres ein modernes digitales Funknetz errichtet.

Nach der Inbetriebnahme in Tirol und Wien konnte ab 2008 das Tetron Digitalfunknetz auch in Niederösterreich bezirksweise in Betrieb genommen werden. Seit Juni 2009 steht das Netz bereits landesweit allen Einsatzorganisationen kostenlos zur Verfügung.

Das Land NÖ und die NÖ Gemeinden haben den Umstieg von Alt auf Neu vor allem für die freiwilligen Einsatzorganisationen mit dem Ankauf von mehr als 2000 Funkgeräten (2,8 Mio €) erleichtert.

Mit der Umsetzung dieses Projektes wird erstmals in Niederösterreich eine einheitliche und krisensichere Kommunikation zwischen Behörden und Einsatzorganisationen bei Katastrophen- und Großschadensereignissen, aber auch im täglichen Einsatz möglich sein. Die positiven Erfahrungen bei den Katastropheneinsätzen im Sommer 2009 zeigen die hohe Wichtigkeit eines zeitgemäßen Kommunikationsnetzes für die Einsatzkräfte. Wenn Telefon- und Mobilnetze zusammenbrechen müssen die Einsatzkräfte auf ein eigenes Netz vertrauen können.

Die bestehenden und teilweise 25 bis 30 Jahre alten analogen Netze der Polizei, der Rettungsdienste und der Feuerwehr werden durch dieses Funknetz abgelöst.

Das neue Netz ermöglicht auch die Kommunikation über die Landesgrenzen hinweg, wie etwa beim letzten schweren Busunglück auf der A21. Hier konnten sich die Wiener und NÖ Einsatzkräfte optimal über den Digitalfunk koordinieren.

„Die Fertigstellung des Netzes in Niederösterreich ist auch für die österreichische Sicherheitspolitik ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg einer bundesweiten Umsetzung.

Dadurch wird die Zusammenarbeit im Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement auch zwischen den Bundesländern gefördert, meint Dr. Herbert Anderl, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit des Bundesministeriums für Inneres.

Die nächsten 25 Jahre soll nun dieses neue Netz den Einsatzorganisationen, die tagtäglich zum Wohle der Niederösterreicherinnen im Einsatz sind, zur Erfüllung ihrer wichtigen Aufgaben in Niederösterreich zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Festaktes wurde symbolisch das neue Netz von LR Dr. Pernkopf und dem Generaldirektor für öff. Sicherheit Dr. Herbert Anderl gemeinsam mit den Landeskommandanten der NÖ Blaulichtorganisationen in Betrieb genommen.




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Amt der NÖ Landesregierung
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Ing. Franz Schuster E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-16662, Fax: 02742/9005-13520

3430 Tulln, Langenlebarner Straße 106

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Letzte Änderung dieser Seite: 30.07.2010