Katastrophenschutzfachtagung in Tulln – Schwerpunkt Katastrophenereignisse 2009
Zielgruppe: behördliche Katastrophenschutzreferenten, Fachabteilungen des Landes, Führungskräfte der Einsatzorganisationen und Vertreter kritischer Infrastrukturbetreiber
Vorträge zum Download:
- SKKM Strategie 2020 (WHR Dr. Schlichtinger, Abt. Feuerwehr und Zivilschutz)
- Digitalfunk - Status Quo (Ing. Schuster, Abt. Feuerwehr und Zivilschutz)
- Katastrophenschutzausbildung für Gemeinden (Thomas Hauser, NÖ Zivilschutzverband)
- Übungskalender 2010 (DI Kreuzer, Abt. Feuerwehr und Zivilschutz)
- Grenzüberschreitende Übung "Massenanfall von Verletzten nach Flugzeugabsturz" (Prim. Dr. Schwameis, Ing. Moldaschl, DI Kreuzer)
- Extremwinter 2008/2009 (Mag. Salzer, Abt. Hydrologie)
- Zusammenfassung der Winterereignisse (DI Kreuzer, Abt. Feuerwehr und Zivilschutz)
- Wetterextreme aus Sicht der Klimatologie (Dr. Böhm, ZAMG)
- Analyse der Wetterextreme des Sommers 2009 (Mag. Pistotnik, ZAMG)
- Hochwasserprognose NÖ - Schwerpunkt Sommer 2009 (WHR DI Labut, Abt. Hydrologie)
- Einsatzbericht: Hochwasser am Melkfluss (BR Ing. Strasser)
- Einsatzbericht: Hochwasser in St.Pölten (LFR Stadtbranddir. Fahrafellner)
Landesrat Dr. Stephan Pernkopf konnte bei der 6. NÖ Katastrophenschutzfachtagung in Tulln rund 120 Katastrophenschutzexperten begrüßen.
Die Schwerpunktthemen waren insbesondere die Vorstellung der Strategie 2020 des staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements des Bundes, die Fertigstellung des gemeinsamen NÖ Digitalfunknetzes, Neuerungen im Hochwasserschutz, die aktuelle Pandemie und ein intensiver Rückblick auf die Katastrophenereignisse des letzten Winters und der Sommermonate.
Landesrat Dr. Stephan Pernkopf sieht die neuen Herausforderungen der Zukunft im Ausfall kritischer Infrastrukturen und den möglichen Auswirkungen des Klimawandels. „Um uns optimal auf diese neuen Gefahren vorzubereiten, muss ein ständiger, intensiver Dialog zwischen allen Partnern des Krisenmanagements stattfinden", meinte Pernkopf. Aus diesem Grund freute er sich besonders neben den Behörden und Einsatzorganisationen auch Vertreter der Infrastrukturbetreiber wie der EVN, der NÖ Landesklinikenholding und der Telekom begrüßen zu dürfen.
Er nutzte die Möglichkeit sich im Rahmen der Veranstaltung bei allen Partnern und Mitwirkenden des NÖ Krisen- und Katastrophenschutzes zu bedanken.
Hochkarätige ReferentInnen aus den Behörden, den Einsatzorganisationen und der Wirtschaft sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Besondere Beachtung fanden die Vorträge der Zentralanstalt für Meteorologie und der Abteilung Hydrologie, die die Extremereignisse des Winters und des Sommers analysierten. So waren die Neuschneezuwächse im Februar 2009 an der Messstation Lackenhof die größten je gemessenen Werte der letzten 100 Jahre. Auch bei den Niederschlägen im Sommer wurde in der Landeshauptstadt St. Pölten ein Rekordmesswert erreicht, der die Überflutung des Alpenbahnhofes zur Folge hatte.
Unter den rund 120 Katastrophenschutzexperten waren auch Kollegen aus Wien und Salzburg, die der Einladung der Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz nach Tulln gefolgt waren.
Nähere Informationen zu den Ereignissen 2009
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13352, Fax: 02742/9005-13520
3430 Tulln, Langenlebarner Strasse 106